Kostenmanagement

Die Königsdisziplin nicht nur in Krisenzeiten

Unter hohem zeitlichem und wirtschaftlichem Erfolgsdruck aufgesetzte Kostensenkungsprogramme werden in der Praxis immer noch häufig mit einem fest in der Unternehmenssteuerung verankerten Kostenmanagement verwechselt. Doch gerade dadurch unterscheidet sich der nachhaltige Erfolg von Kostensenkungsprogrammen, die in der Praxis oft zu spät oder ohne konkreten Bezug zur Wertschöpfung des Unternehmens aufgesetzt werden und damit oft mit einem Bumerang-Effekt enden: Unter hohem Druck erzwungene Einsparungen kommen als überproportionale Kostensteigerungen in späteren Perioden zurück.

Steigender Druck auf Rentabilität, Produktivität und vor allem die Kosteneffizienz, haben das kontinuierliche Kostenmanagement als Managementdisziplin zu einem weiteren zentralen Bestandteil der Unternehmenssteuerung wachsen lassen - nicht nur in Krisenzeiten.

Stringente Steuerung der Kostenpotenziale am Wertschöpfungsprozess ausrichten

Grundlage des 4C-Kostenmanagement-Ansatzes ist ein an der gesamten Wertschöpfungskette angelehntes Steuerungsmodell, das alle Informationen zusammenfasst und auf die ergebnisorientierte Steuerung der Kostenpotenziale im Unternehmen ausrichtet. Die konsequente Analyse, Bewertung und Verfolgung identifizierter Potenziale bis hin zur nachgewiesenen Wirkung auf die GuV wird durch ein eigens dafür konzipiertes auf Entscheider ausgerichtetes Instrumentarium wesentlich erleichtert und trägt damit zur Schaffung von Transparenz und einer einheitlichen Systematik in der Maßnahmenverfolgung bei.

Unsere Expertise in Steuerungslogiken und Methoden zur Kosten-/Prozessoptimierung beschleunigt nicht nur die Ideengewinnung, sondern auch die Umsetzung. Oftmals führen solche Programme zu einem tieferen Verständnis über die Kostenentstehung z.B. durch die Identifikation von Kostentreibern und deren Beeinflussung durch Management-Entscheidungen. In jedem Fall sorgen wir für die Überführung der Ergebnisse in einen Regelprozess, der auch eine regelmäßige Aktualisierung der Steuerungslogik beinhaltet.

Vom Sprint zum Marathon

Wir müssen nicht über die elektrisierende bzw. lähmende Wirkung von unternehmensweit angekündigten "Sparrunden" philosophieren. Ein moderates Kostenmanagement hingegen ist ein gut geführter Regelprozess, der in die Aufgaben und Kompetenzen einer Linienorganisation eingebettet ist. Er macht in guten Zeiten Ursache-Wirkzusammenhänge transparent. Denn nichts ist ermüdender für eine Organisation als Kostendiskussionen ohne die zugehörige Leistungskomponente zu führen. Dann wird auch die Diskussion um Kostenpotenziale entemotionalisiert und die Umsetzung rückt unweigerlich in den Mittelpunkt. So kann ein Unternehmen für eine nachhaltige und wirkungsvolle Reduktion der Kostenbasis sorgen.

Ansprechpartner für Kostenmanagement

 

Stephan Grunwald
Diplom-Volkswirt, Diplom-Kaufmann
Senior Partner

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Dr. Heiko Mauterer
Diplom-Wirtschaftsingenieur
Senior Partner

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Kostenmanagement - Mehr als nur Kostensenkung

Vorteile einer durchgängigen Potenzialsteuerung

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